Hintergründe

Stiftung „Lebens(t)räume“ – warum dieser Name

Für uns, die Initiatoren der Stiftung "Lebens(t)räume", verbinden sich mit dem Namen der Stiftung eine Reihe von Gedankenassoziationen. Es wurde bewusst das Wortspiel mit "Raum" und "Traum" gewählt. Wir haben festgestellt, dass viele mit diesem Namen eigene Überlegungen und gute Erlebnisse mit der Kirchengemeinde verbinden können. Das freut uns und bestätigt, dass die Wahl des Namens gelungen ist und auch die Grundgedanken der Leitsätze der Gemeinde aufnimmt.

Im Folgenden haben wir einige Überlegungen zum Stiftungsnamen zusammengefasst:

„Der Name ist Programm“

"Du (Gott) stellst meine Füße auf weiten Raum", singen wir in einem Gottesdienstlied. Dahinter steht die Erfahrung, dass Gott uns Lebensräume erschließt, die wir nicht für möglich gehalten haben. "Weite Räume meinen Füßen, Horizonte tun sich auf", heißt es in dem Lied weiter. Das haben Menschen in unterschiedlicher Weise durch den Glauben an Gott erlebt. Für manche ist das wie ein Traum.

Es ist das Kreuz Jesu, das für uns Christen die entscheidende Verwandlung bewirkt. Deshalb haben wir es in das Stiftungslogo integriert. "Da sind Quellen sind Ressourcen, da ist Platz für Fantasie; zwischen Chancen und Gefahren Perspektiven wie noch nie". Wir möchten, dass Menschen das aus vollem Herzen singen können und sich an Erlebnisse im eigenen Leben erinnern, bei denen dieser Traum Wirklichkeit wurde.

Die Stiftung möchte mithelfen, dass aus Lebensträumen Lebensräume werden.

"Aus Lebensträume werden Lebensräume"

Ein Traum ohne Raum wird nicht lebendig - ein Raum ohne Traum bleibt leer. Gottes Träume werden in Zeit und Raum lebendig; der Glaube an Gott hilft uns, dass Räume nicht leer bleiben. Ein biblisches Beispiel dafür ist der erste in der Bibel berichtete Traum:

Jakobs Traum von der Himmelsleiter in Bethel (1. Mose 28, 10-22). Jakob erhielt von Gott die Verheißung, dass aus ihm ein großes Volk hervorgehen und dass er Land von Gott geschenkt bekommen würde, Lebensraum.

Auch wir möchten uns wie Jakob auf Gott verlassen und auf seine Wegweisung vertrauen. Wir sehen und erleben, dass Gott in und durch die Kirchengemeinde Lebensräume schafft.

Die Stiftung möchte mithelfen, diese Arbeit langfristig zu gewährleisten.

Auch im Neuen Testament wird von Träumen berichtet: Die Weisen aus dem Morgenland erhielten durch einen Traum den Hinweis, der sie davon abhielt, König Herodes den Aufenthaltsort des Jesuskindes zu verraten (Matthäus 2, 1-12). Sie hatten das Gotteskind in der Krippe gesehen. Das hatte sie so berührt, dass sie niederknieten, es anbeteten und ihm ihre Geschenke überreichten. Ein Traum wurde für sie Wirklichkeit.

Auch uns hat Gott seine Liebe gezeigt: Einzigartig im Leben Jesu, seinem Tod und der Auferstehung. Durch ihn gilt Gottes Liebe uns allen. Ihr möchten wir in uns Raum geben und uns erfüllen lassen.
Da wir uns als von Gott Beschenkte erleben, möchten wir etwas davon weitergeben.
Die Stiftung ermöglicht es, dass wir etwas von unseren Gaben weiterschenken.

"Lebensträume schaffen Lebensräume"

Die Jahreslosung 2007 gibt uns das Ziel der Stiftung vor: „Gott spricht: Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr`s denn nicht ?“ (Jesaja 43, 19)

Gott erweist sich von Anfang an als Schöpfer: Er gestaltet die Welt und ermöglicht so Lebensräume für Mensch, Tier und jedes Geschöpf. Auch uns hat er befähigt, schöpferisch tätig zu sein und Lebensräume mitzugestalten. Jeder von uns ist mit Gaben gesegnet.

Die Stiftung möchte Menschen zum Mitwirken gewinnen, die neben Zeit und Engagement, bereit sind, sich der Frage auszusetzen, was sie selbst beisteuern können, damit sich materielle Werte - auch Geld - für Gottes Träume auszahlen.

In der Bibel wird berichtet, dass Gott den Menschen Freiheit zur Entfaltung geben möchte. Die Propheten des Alten Testaments setzen sich dafür ein und Jesus befreite die Menschen in unterschiedlicher Weise. Viele wurden gesund und erlebten, wie seine Worte neue Lebensräume aufzeigten. Das erleben Menschen auch heute so: durch den Glauben können Beschränkungen überwunden, Ängste abgelegt und neue Lebensräume erkundet werden.

Die Stiftung setzt sich dafür ein, dass Menschen jeglichen Alters solche Erfahrungen mit Gott machen können. Sie versteht sich als Teil einer weltweiten Kirche, in der Gott wirkt.

Schlagworte
Stiftung

Mitarbeitende