Franziska Meyer-Künnell

Alter
77 Jahre
Beruf
Verwaltungsangestellte i.R.
Zur Person

In meiner Kindheit und Jugend war es selbstverständlich Verantwortung zu übernehmen. Mein Vater, Wolfgang Gildemeister, der als selbständiger Architekt zu Hause sein Architekturbüro führte, konnte sehr gut seine ganze Familie beschäftigen – an erster Stelle natürlich unsere Mutter. Und so mussten wir Kinder frühzeitig lernen, uns selbst und auch die jüngeren Geschwister zu versorgen.

So habe ich auch schon in jungen Jahren eine kaufmännische Ausbildung im Hauptbüro der Karstadt AG in Essen absolviert und in späteren Jahren dann die allgemeine Hochschulzulassung durch den erfolgreichen Abschluss des sogenannten Begabten-Abiturs erworben. Nebenberuflich studierte ich dann Pädagogische Psychologie, Geschichte und Wirtschaftswissenschaften.

Durch eine Vielzahl von Umzügen seit meiner Kindheit lernte ich die unterschiedlichsten politischen und gesellschaftlichen Strukturen kennen.

Mit der eigenen Familie ist Verantwortung noch einmal ganz anders. Plötzlich hatte ich Verantwortung für zwei Kinder. Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, ist schon (für eine Frau) eine Herausforderung, politische Arbeit dann noch mit einzubinden, ist fast ein Quantensprung. Trotzdem engagierte ich mich politisch und gehörte schon frühzeitig dem Vereinsvorstand der SPD an.

Nach der Erziehungszeit und der aktiven Berufstätigkeit gelang es mir mehr und mehr mich mit meinen politischen Interessen auseinanderzusetzen und mich letztendlich auf eine Mitarbeit in der Gemeindevertretung einzulassen. Daraus wurden dann 15 Jahre Parlamentsarbeit. Eine gute Zusammenarbeit, Verständnis auch für Andersdenkende ist für mich eine grundlegende Voraussetzung, erfolgreiche Konzepte für eine liebenswerte Gemeinde zu entwickeln.

Mit viel Liebe, Energie und Verantwortung habe ich die Aufgabe der Gleichstellungsbeauftragten im Rahmen meiner Zugehörigkeit zur Gemeindevertretung ausgeübt.

Sehr gerne möchte ich meine Mitarbeit im Kirchenvorstand einbringen, wo immer es nötig ist. So kann ich etwas von dem, was ich oft geschenkt bekommen habe, zurückgeben.

Besonders wichtig sind mir die moderne Gottesdienstgestaltung, die seelsorgerische Arbeit, die Ökumene und die vielen Veranstaltungen, die für alle Interessierten geistliche Impulse für jeden Tag geben.