Rückblick – Männerwanderung am 26. September

Die Leichen im Keller

Wanderung Männerforum 26.09.2020 (2)
Bernd Schuhmann

Das Wetter war nicht ideal zum Wandern, sondern durchwachsen mit Sonnenstrahlen, bedecktem Himmel und zartem Sprühregen. Es trübte die Stimmung nicht, denn die Gespräche waren anregend und sehr unterhaltsam. So erreichten wir sehr schnell unser Ziel "Hof Häusel" mit Sitz des WEC International (WEC: Weltweiter Einsatz für Christus).

Dort angelangt gab uns Kersten Pfund einen kurzen Impuls über das Gleichnis des Töpfers (Jeremia 18). Dazu verfolgten wir gebannt, wie seine Frau Eva mit hoher Konzentration immer wieder einen Tonklumpen zu einem Topf formte. Wenn ihr aber der Topf unter ihren Händen nicht gelang, so warf sie ihn in einen Abfallbottich zur späteren Wiederverwendung und neuer Formung, wie in Jeremia 18 beschrieben. Dies sind die "Leichen" der Töpferin. So nennen alle Töpfer diesen Ausschuss, der zu 100 % wiederverwertet wird. Andere Leichen konnten wir bei der Besichtigung der Kellerwerkstatt in einem zweiten Bottich finden – ohne "Gänsehautfeeling" (https://eva-pfund-keramik.business.site).

Während einer kleinen Stärkung für unseren Leib wurden wir mit der Geschichte des Hof Häusels und der WEC International von der leidenschaftlich und lebendig erzählenden WEC-Mitarbeiterin Ilse-Maria Neurath informiert. Dies umfasste die Geschichte von der ersten Erwähnung im Jahre 1233 als "Husenlin" bis hin& zur Gründung des deutschen WEC 1959 von David und Chrissie Batchelor. Seit 1963 befindet sich hier das Missionshaus und die Aussendungs- und Verwaltungszentrale.

Wir hätten noch viel länger zuhören können, aber die Zeit war soweit fortgeschritten, dass wir schnellstens den Nachhauseweg antreten mussten.

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