Gemeindefreizeit im Oktober 2018 in Gnadenthal

Gott mitten unter uns

Gemeinsames Abschlussfoto
Bernd Schuhmann

Etwa 70 Personen aus unserer Gemeinde machten sich am letzten Herbstferien-Wochenende auf den Weg nach Gnadenthal zum Nehemia Hof: Einige Familien, einzelne Erwachsene sowie das gesamte pastorale Team. Das Wetter war mild und frühherbstlich warm, die Stimmung fröhlich und unternehmungslustig.

Gerade angekommen gab es Kaffee und leckeren selbstgebackenen Kuchen aus unseren Reihen – so begann unsere gemeinsame Zeit mit guten Gesprächen und, wer mochte, mit einem kleinen Erkundungsquiz zum Ort Gnadenthal und seinen Besonderheiten.

Am Abend nach dem Essen konnten sich alle durch Kennenlernspiele mit Namen und weiteren Eigenschaften auf kurzweilige Weise noch besser kennenlernen.

Der Samstagmorgen begann mit einem gemütlichen Frühstück, an dessen Ende sich Chrissy und Alex vorstellten, die beiden Erlebnispädagogen, die uns gelassen in spannender Weise durch den Tag führen würden.

Man konnte über ein Balancierseil, gespannt zwischen zwei Bäumen, balancieren – jedoch nur möglich mit der Handreichung eines anderen Menschen aus unserer Gemeinde; ein schönes gemeinsames Erleben, dass wir uns gegenseitig weiterhelfen und keiner alleine aus eigener Kraft zum Ziel kommen kann. Ja, sogar mehrmals konnten wir erleben, dass wir den anderen weiterkommen ließen auf dem Seil, als wir selbst gekommen sind.

Weiter gab es noch verschiedene andere Geschicklichkeitsspiele, die wir in kleinen Gruppen zu dritt oder viert spielten; hier wurden untereinander während des Spiels die Spielregeln ausgehandelt, bis wir uns einig waren.

Beim anschließenden Mittagessen und Mittagspause konnten wir neue Kräfte für den Nachmittag sammeln: Jetzt hatten wir die Wahl zwischen dem Erleben einer Abenteuergeschichte draußen – mit uns selbst mittendrin – oder einem "Abseilen lassen" drinnen im Treppenhaus des Nehemiahofes.

Das Abseilen war für einige Kinder im Grundschulalter sowie für die Erwachsenen sehr spannend und sie genossen nach anfänglichem Zögern und Angst ein bis zwei Abseilaktionen; es gab aber auch vier- bis fünfjährige, die sich dieses Wagnis trauten. Es war sehr ergreifend, mitzubekommen, wie glücklich alle waren, ihre Angst überwunden zu haben und wohlbehalten unten im Erdgeschoss angekommen zu sein!

Wir erzählten uns gegenseitig noch hie und da am Abend, wie es uns beim Balancieren und Spielen, in der Abenteuergeschichte oder beim Abseilen ergangen ist.

Nach dem Abendessen gab es einen besonderen "Showabend" bei dem wir ausgelost in fünf Gruppen beieinander saßen und bei den jeweiligen Quizaufgaben, die Wissen, Geschicklichkeit, Kraft und Schnelligkeit erforderten, jeweils eine/n aus unserer Gruppe vorne zur Bühne schickten, damit er Punkte für die jeweilige Gruppe sammelte. Das war sehr lustig und am Ende gab es Gummibärchen für jede Gruppe! Ein erlebnisreicher Tag für uns alle!

Am Sonntag begannen wir nach dem Frühstück unter Anleitung von Lena mit der Vorbereitung unseres Gottesdienstes zum Thema, wie Moses berufen wurde, wie es ihm damit ging und wie Gott an Moses handelte.

Die Kinder waren eifrig dabei, die vielen kleinen Aufgaben im Gottesdienst zu erfüllen und am Ende gab es noch ein Ge- meinschaftsprojekt zum Thema für alle, das gebastelt wurde.

Nach dem Mittagessen verabschiedeten wir uns alle voneinander und fuhren glücklich erfüllt aber auch etwas müde nach Hause.

Ausgeschlafen spürte ich am anderen Tag, wie gut mir unsere Gemeinschaft getan hat und dass ich diese reiche Zeit als puren Segen Gottes empfunden habe.

Isabella Weil

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