Fluchtpunkt

Ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit unter dem Dach der evangelischen Kirchengemeinde

Seit Herbst 2014 wächst das Netzwerk ehrenamtlicher Helfer zur Integration von rund 400 Geflüchteten in Niedernhausen kontinuierlich. Von den materiellen Hilfen über den Sprachunterricht bis zur Patenschaft reichen die vielen Angebote der rund 120 Helfer, die in einer Übersicht der Arbeitsfelder zusammengefasst sind.
Im Zuge vieler Anerkennungen von Geflüchteten stehen ganz oben auf der Wunschliste: Weitere Niedernhausener Bürger, die die persönliche Begleitung eines Geflüchteten auf seinem Weg in die deutsche Gesellschaft übernehmen. Wohnungsbesitzer, die bereit sind, an einen Geflüchteten (Einzelpersonen oder Familien) Wohnraum zu vermieten, um den Schritt aus der Gemeinschaftsunterkunft (drei große Standorte in Niedernhausen) in mehr Privatsphäre und Alltags-Normalität zu ermöglichen.

Die Arbeit in der Flüchtlingshilfe eröffnet neue Perspektiven:

  • Liebenswerten Menschen aus einem anderen Kulturraum das Ankommen in Deutschland erleichtern.
  • Dabei sich seiner eigenen Traditionen bewusst werden.
  • In einer starken solidarischen Gemeinschaft andere Helfer aus Niedernhausen kennen lernen.
  • Sich seiner eigene Fähigkeiten bewusst werden und - ganz im Sinne von Paulus - diese Talente anderen verfügbar machen.

Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Dieses Bibelwort aus dem Propheten Hesekiel (36,26) steht als Losungstext über dem Jahr 2017. Möge diese positive Energie für den guten Neuanfang von Geflüchteten in Niedernhausen stehen. Möge sie auch immer mehr Bürger Niedernhausens dazu anregen, ihre Herzen und Häuser, ihren Geldbeutel und persönlichen Erfahrungsschatz zu öffnen für die Geflüchteten.

Fluchtpunkt Niedernhausen ist aus den Reihen der aktiven Gemeindemitglieder der Christuskirche entstanden. Die evangelische Kirchengemeinde gibt den organisatorischen Rahmen (Spendenbescheinigung, Versicherung der Ehrenamtlichen, Fördermittel der Diakonie Hessen/Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau). Unter den Helfern sind Menschen unterschiedlicher Konfessionen, Junge und Ältere, Alteingesessene und Zugezogenen, Bewohner des Ortskerns und der Ortsteile.

Monatliche Informationstreffen sind offen für alle, die sich für die Flüchtlingsarbeit interessieren, sie werden in der Lokalpresse angekündigt. Etwa 200 Personen erhalten die Protokolle.

Fluchtpunkt Niedernhausen ist gut vernetzt mit der Kommune Niedernhausen, den Sportvereinen, dem Diakonischen Werk, dem Rheingau Taunus Kreis und den Flüchtlingsinitiativen der benachbarten Orte. Nach über zwei Jahren Tätigkeit verfügen die Ansprechpartner über ein breites Fachwissen, das gerne angefragt werden darf.

Fluchtpunkt Niedernhausen hat eine eigene Internetseite:

www.fluchtpunktndh.social

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