Gemeindeleben kann langsam wieder Fahrt aufnehmen

Der Heilige Geist wird uns dabei führen

Hund am Strand
Pan Mukola/Pixabay (https://pixabay.com/de)

Immer mehr Lockerungen ermöglichen einen gewissen Handlungsspielraum, wobei die Kirchengemeinde den in Übereinstimmung mit den Landesgesetzen getroffenen Bestimmungen der Kirchenleitung unterliegt. Der Kirchenvorstand ist neben der geistlichen Leitung auch der Rechtsträger der Gemeinde und trägt folglich die volle Verantwortung für alle Aktivitäten im Gemeindezentrum. Was einzelne im persönlichen Umfeld als Lockerung leben, ist deshalb nicht unbedingt in der Gemeinde möglich. Deshalb müssen Alle sich an die Maßnahmen halten, die innerhalb der Gemeinde vorgeschrieben sind, unabhängig davon, ob sie das persönlich einsehen oder nicht. Zusammen mit Gott, inspiriert durch den Heiligen Geist und durch Jesu Worte auf die Spur gebracht, kann uns das gelingen.

Gruppentreffen

Zurzeit steht für Gruppentreffen lediglich der Gemeindesaal zur Verfügung. Alle anderen Räume dürfen nicht genutzt werden. Die Nutzung von Küchen ist nicht gestattet und es sind keine Essensausgaben erlaubt.

Einfacher ist es, sich privat zu treffen (z.B. Hauskreise im Rahmen der Kontaktbestimmungen) oder auch im Gemeindegarten (natürlich auch unter Einhaltung der Abstandsregeln). Besondere Vorsicht ist geboten bzgl. Personen, die der Risikogruppe zugeordnet werden.

Daraus ergibt sich, dass die Aktivitäten bis zu den Sommerferien auf einem minimalen Niveau belassen werden, auch wenn der große Wunsch spürbar ist, sich zu sehen und wieder eine gewisse Normalität zu leben. Je kleiner der Personenkreis ist, desto einfacher ist das nun auch möglich. So kann man sich sonntags in einem Haushalt verabreden und gemeinsam den Gottesdienst-Stream verfolgen.

Bei Überlegungen, in welcher Konstellation sich die einzelnen Gruppen und Kreise in den nächsten Wochen treffen könnten, wird um Beratung mit den Hauptamtlichen gebeten. Sollten Treffen in den Gemeinderäumen geplant sein, ist das nur unter Einhaltung des Schutzkonzeptes erlaubt. Ein Beauftragter trägt mit persönlicher Haftung die Verantwortung, dass die Maßnahmen eingehalten werden. Konkret sind das die Gruppenleiter. Für die gesamte Kirchengemeinde ist das der Kirchenvorstand.

Jedes Treffen muss den Vorsitzenden des Kirchenvorstands (Jürgen Seinwill/Uli Hänsch) mitgeteilt und im Gemeindebüro angemeldet werden, damit eine gute Koordination gewährleistet ist. Das Schutzkonzept ist zu beachten und umzusetzen.

Pfarrbüro

Das Gemeindebüro ist ab sofort wieder für den Publikumsverkehr zu den üblichen Bürozeiten geöffnet.

Gottesdienste

Inzwischen finden in zahlreichen Kirchen wieder Gottesdienste statt. Die Personenzahl ist durch die Kirchengröße festgelegt und es gibt eine schmerzliche Auflage, die die Kirchengemeinde vor größere Probleme stellt: Die Gemeinde darf nicht singen und Musiker müssen 6 Meter Abstand zur Gemeinde haben.

Da sich viele Bestimmungen schnell ändern, erfolgt die Vorplanung für etwa vier Wochen. Konkret: Es gibt weiterhin sonntags um 10 Uhr einen Gottesdienst Live-Stream. Auch am 14. Juni gibt es um 11.30 Uhr wieder eine 30-minütige Andacht mit älterer und neuerer Orgelmusik. Dafür ist eine Anmeldung zwingend bis zum Donnerstag vorher um 12 Uhr im Gemeindebüro erforderlich.

Für den 28. Juni ist ein Open Air-Gottesdienst geplant. Auch dafür ist eine Anmeldung erforderlich und die Personenzahl begrenzt.

Auch nach den Sommerferien bleibt es spannend!
Lasst uns im Gebet für Gottes Inspirationen offen sein.

Für das Pastorale Team und den Kirchenvorstand,
Jürgen Seinwill

Schutzkonzept Christuskirche Niedernhausen

Vielen Dank für die Unterstützung der Maßnahmen!

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Gemeinde (allgemein)